Kerala

Der Bundesstaat Kerala liegt an der indischen Westküste und umfasst eine Fläche von über 38.000 km².

Das `Land der Kokospalmen´, wie Kerala oft genannt wird, befindet sich an der Malabarküste beziehungsweise Pfefferküste. Der Bundesstaat ist bekannt für seinen Pfeffer, etwa 95 Prozent der indischen Pfefferernte stammt aus Kerala.

Angebaut werden außerdem Kokosnüsse, Reis, Tee, Kardamom, Kautschuk, Cashewnüsse, Bananen und Ingwer. Eine weitere wichtige Einnahmequelle ist der Toruismus.

Thiruvananthapuram ist die, auf sieben Hügeln gelegene, Hauptstadt von Kerala. Großstadthektik ist hier ein Fremdwort. Zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt gehören der Sri Padmanabhaswamy Tempel und der Puttan Malika Palast, einige Räume sind für die Öffentlichkeit zugänglich. Einen Besuch wert ist auch der Public Gardens, hier befinden sich die Shri Chitra Gallery, das Natural History Museum und das Arts an Crafts Museum, in dem unter anderem Chola-Bronzen, Masken, Goldschmuck und Kerala-Schnitzereien ausgestellt sind.

Die Stadt Kochi liegt auf mehreren Inseln, eine Überfahrt ist via Fähre oder per Mietboot möglich. Die Attraktionen von Kochi sind der von den Portugiesen erbaute Holländische Palast, die St. Francis Church und das Fort Cochin. Im Kerala Kathakali Center können Interessierte Kathakali-Vorstellungen erleben, hierbei handelt es sich um eine Art Tanzdrama beziehungsweise Aufführungsritual.

In der Schwesterstadt Ernakulam laden elegante Boutiquen zum Shoppen ein, außerdem verkehrt von hier aus die Fähre nach Kochi. Ein unbedingtes Muss ist eine Bootsfahrt durch die faszinierenden Backwaters. Während der Fahrt treffen die Passagiere beispielsweise Boote, die voll bepackt sind mit Waren, oder Schul-Wasserbusse.

Ein Erlebnis sind die Lakshadweep Islands, die Insel Bangaram ist für Touristen zugänglich, aber die Besucheranzahl ist begrenzt. Das Schnorchel- und Tauchparadies bietet nicht nur eine phantastische Unterwasserwelt, sondern auch traumhafte, weiße Sandstrände.