Neu Delhi

Die Hauptstadt Indiens ist Neu-Delhi (Neu Delhi, New Delhi).

Das hauptsächlich von Hinduisten bewohnte Neu-Delhi liegt im Norden des Landes (28° 40′ nördlicher Breite und 77° 13′ östlicher Länge) und hat zusammen mit dem Stadtteil Dehli ca. 17,5 Millionen Einwohner. Neu-Delhi und Delhi bilden eine Einheit und werden in der Regel unter dem Namen Dehli zusammengefasst.

Neu-Dehli für sich hat nur ca. 400.000 Einwohner. Es ist eine noch junge und damit sehr moderne Stadt, wo hingegen Dehli mit seinem alten über Jahrhunderte gewachsenem Stadtkern und vielen Sehenswürdigkeiten Anziehungspunkt vieler Touristen ist. Rund 15 km außerhalb der Stadtmitte liegt das Sandsteinminarett Qutb Minar. Der Turm hat eine Höhe von über 70 m und ist das eigentliche Wahrzeichen Delhis.

Viele Sehenswürdigkeiten, wie z.B. die Moschee Jama Masjid, liegen im Bereich der Altstadt, wo sich auch das große Basarviertel befindet. Ganz in der Nähe liegt der Connaugh Place, wo man neben vielen Geschäften auch bekannte Hotels und Restaurants findet. Generell wird Dehli von einer Mischung aus modernen Bauwerken und Bauten aus der Kolonialzeit geprägt.

Östlich des alten Stadtzentrums befindet sich z.B. La Quieda, eines der größten Bauwerke der Stadt. Der Komplex besteht aus mehreren Einheiten, welche abends gekonnt von einer Lightshow in Szene gesetzt werden. Im südlichen Teil der Stadt befindet sich das Mausoleum von Humayun, in der Mitte verläuft die königliche Promenade Rajpath, welche sich vom Rashtrapati Bhavan im Westen bis zu dem Denkmal India Gate im Osten erstreckt. Allesamt sind dieses Bauwerke, welche die Vielfalt der Kultur widerspiegeln und als stumme Zeugen der Geschichte beliebte Anziehungspunkte für Touristen aus aller Welt sind.

Stadtteile: Chanakyapuri, North und South Shahdara, Dwarka, Rohini, Narela, Bawana, Okhla, Gurgaon, Noida, Sahibabad, Faridabad, Ghaziabad, Najafgarh, Mehrauli, Delhi Cantonment, Jasola, Asola, Janak Puri, Vikas Puri, Mayur Vihar, Mahipal Pur, Ali Pur, Bijwasan und Barwala.